Biokompatibler Zahnersatz: Wir verwenden gut verträgliche Materialien

Zahnersatz besteht aus körperfremden Bestandteilen wie Metallen, Kunststoffen oder Keramik. Insgesamt gibt es rund 1.600 verschiedene Legierungen, die beim Zahnersatz zum Einsatz kommen können. Eine Verträglichkeit dieser körperfremden Zahnersatz-Materialien ist selbstverständlich Voraussetzung für ihren Einsatz. Das bedeutet: Zahnersatz muss biokompatibel sein.

Biokompatibler Zahnersatz ist also Zahnersatz, dessen Material vom Körper akzeptiert wird. Besonders für Allergiker ist das von Bedeutung. Implantate, Kronen und Füllungen bleiben lange im Körper, deswegen darf dieses körperfremde Material keine Probleme verursachen. Im Allgemeinen gelten Titan, Gold und Keramik als gut verträglich, weil sie so gut wie gar keine allergischen oder toxischen Reaktionen auslösen.

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Formfinish – die letzten Korrekturen vor der Fertigstellung

Im direkten Kontakt mit menschlichem Gewebe entstehen bei gut verträglichen Materialien auch langfristig keine negativen Folgen, zum Beispiel in der Form, dass der Körper das Implantat nicht annimmt. Abwehrreaktionen können gelegentlich bei metallhaltigem Zahnersatz am Zahnfleisch oder an der Knochenhaut auftreten. Bei biokompatiblem Zahnersatz hat man mit solchen Problemen fast nie zu kämpfen, weshalb dieser besonders gut für empfindliche oder allergische Patienten geeignet ist.

Biokompatibler Zahnersatz von unserem zahntechnischen Labor in Geseke

Der biokompatible Zahnersatz, den wir für festsitzenden Zahnersatz oder für herausnehmbaren Zahnersatz verwenden, besteht aus biologisch besonders geeigneten Materialien. Besonders verträglich ist Zirkon, das wir aufgrund seiner verschiedenen positiven Eigenschaften sehr gerne verwenden. Es kommt bei uns für künstliche Zähne, aber auch für Brücken, Kronen und Zahnfüllungen zum Einsatz. Unser Zahnersatz aus Zirkon erfüllt alle Kriterien der Biokompatibilität, weil er keinerlei Metalle enthält. Das Zirkonium-Oxyd ist völlig metallfrei, so kann eine Metallallergie im Mund ausgeschlossen werden. Das Risiko, dass Schadstoffe aus metallhaltigen Kronen, Brücken oder Implantaten in den Blutkreislauf gelangen, ist damit ausgeschlossen. Die Belastung des Körpers durch den Zahnersatz ist bei Zirkon deutlich geringer als bei Metall oder Materialkombinationen mit Metall.

Dabei entspricht Zirkon nicht nur den Voraussetzungen von biokompatiblem Zahnersatz, sondern ist darüber hinaus auch aus ästhetischen Gesichtspunkten das Material erster Wahl. Für die Zahnrestauration setzt Zirkon als transluzentes Zirkonoxid Maßstäbe beim Zahnersatz für eine hochwertige Zahn-Ästhetik mit schöner Zahnfarbe. In unserem Labor können wir Zahnersatz aus Zirkon fräsen – das kommt für Zahnersatz im Seitenzahnbereich in Betracht – oder aufwendig Schicht um Schicht modellieren. Mit dieser anspruchsvollen Methode können unsere Zahntechniker optisch perfekte Frontzähne modellieren. Mittlerweile ist es sogar möglich, die verwendeten Prothesenzähne durch kleine Veränderungen der Form und Farbgebung so individuell anzupassen, dass sie altersgemäße Gebrauchsspuren zeigen und so von „echten“ Zähnen kaum noch zu unterscheiden sind. Ein anderer extrem bioverträglicher Werkstoff ist Titan. Titan findet überwiegend Einsatz als Zahnimplantat.